Canon 70 – 300 1:4 – 5.6 L IS USM Teil 2

Und hier die versprochenen Aufnahmen in freier Wildbahn. Wenn es um Action geht, kann sich das 70 – 300 nicht ganz so gut absetzen. Der Autofocus hat einen längeren Weg zurück zu legen und ist daher langsamer als der der 70 – 200:

2015_D71_7794
1/1600s f/6,3 ISO 800

 

2015_D71_7806
1/1600s f/5,6 ISO 1000

Sobald dann wieder Standfotos angesagt sind, performt das 300 sehr gut:

2015_D71_7909
1/800s f/6,3 ISO 320
2015_D71_7816
1/1600s f/5,0 ISO 1250

Und nochmals der Vergleich:

2015_D71_7895
1/1250s f5,6 ISO 400
2015_D71_7835
1/400s f/5,6 ISO 250

Résumé:

– Flitzefotos sind bei 300 mm gewöhnungsbedürftig. Viele Aufnahmen wiesen Bewegungsunschärfe auf. Im Vergleich zum 200 sind nochmals kürzere Belichtungszeiten notwendig (wen wunderts?)

– Bei Standfotos macht das Objektiv richtig Spaß

– Bedingt durch die geringe Anfangsöffnung ist man schnell im Bereich von ISO 1200 oder darüber. Alleine die Komprimierung in ein jpg vertreibt aber das Rauschen schon erkennbar.  Mit einer Bildbearbeitung bleibt es gut beherrschbar, sofern man kein Pixelpeeping betreibt.

Canon 70 – 300 1:4 – 5.6 L IS USM Teil 1

Vielen Dank an Gunnar, der mir dieses Objektiv geliehen hat. Anbei ein paar Impressionen mit der Linse:

 

2015_D71_7700
1/500s f/5.6 ISO 100

ca.100% crop

2015_D71_7700-2
1/500s f/5.6 ISO 100

 

2015_D71_7709
1/400s f/7.1 ISO 160

ca. 100% crop

 

2015_D71_7709-2
1/400s f/7.1 ISO 160

 

2015_D71_7704
1/500 f/5.6 ISO 640

Und etwas Kunst

2015_D71_7750

Und dann der ernüchternde Vergleich mit meinem 70 – 200 mm 1:2.8 L IS

Hier das 70-300 bei 200mm f/5.6 und 1/250s ISO 800

2015_D71_7691

Dann das 70-200 bei 200mm f/2.8 und 1/320s ISO 400

2015_D71_7692

Und nochmals das 70 – 200 bei 200mm, abgeblendet auf vergleichbare f/5.6 und 1/250s ISO 1250

2015_D71_7693

Ich muss gestehen, dass ich mit der Abbildungsleistung meines 70 – 200 überhaupt nicht mehr zufrieden bin. Eine gewisse Kontrastschwäche wird im ja nachgesagt. Was hier sichtbar wird, ist aber eher eine fatale Unschärfe. Sie ist nicht auf eine Fehlfokussierung zurück zu führen, Objektiv und Kamera sind per Software (Reikan) und nachträglicher manueller Kontrolle aufeinander abgestimmt. Dabei gilt das 70 – 300 nicht mal als Schärfeweltmeister, sonder rangiert im guten Mittelfeld.

Erstes Résumé:

– ich liebe die lange Brennweite, insbesondere in Verbindung mit der sehr geringen Naheinstellgrenze (ca. 1 m)

– Im Vergleich zu meinen bisherigen Objektiven ist die Abbildungsleistung grandios.

– inwieweit das Rauschen bei zwangsläufig höheren ISOs ein Problem ist, wird sich noch zeigen.